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Walter Müller-Seidel: Rechtsdenken im literarischen Text. Deutsche Literatur von der Weimarer Klassik zur Weimarer Republik. Hg. von Gunter Reiss. De Gruyter, Berlin 2017. 224 Seiten, 99,95 Euro

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"Müller-Seidels Studie ist das unbestrittene Ereignis des Schiller-Jahres 2009." (Die Zeit)
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Jörg Schönert: Notiz zur „Schulenbildung“ in der Literaturwissenschaft nach 1945

Ralf  Klausnitzer: „Denkkollektiv“ oder „Klüngelsystem“? Schulen und Schulenbildung in den textinterpretierenden Disziplinen und die Entstehung, Durchsetzung, Verhinderung von Innovationen. In Hartmut Kugler (Hg.): www.germanistik2001.de. Vorträge des Erlanger Germanistentags 2001. Bd. 2. Bielefeld 2002, S. 991-1015.

S. 1006-1015: Fallstudie zur „Anwendbarkeit eines ‚Schulen’-Konzepts zur Indikation von Innovationsprozessen in der Wissensproduktion am historischen Beispiel“ (S.1006) mit Bezug auf Paul Böckmann (*1899)  und seine „Formgeschichte der deutschen Dichtung. Bd. 1“ von 1949 (4. Aufl. 1973).

„Als kognitiver Innovator und als einflußreicher ‚Großordinarius’ in den 1950er und beginnenden 1960er Jahren wurde Böckmann zum Lehrer und Anreger zahlreicher Germanisten“ (S. 1009). „Zur Nachzeichnung der Vermittlung von Böckmanns Forschungsinteressen“ bezieht sich Klausnitzer insbesondere auf „seinen wohl bekanntesten Schüler […] Walter Müller-Seidel“ (S. 1010), der sich „1946 wegen des akademischen Lehrers Paul Böckmann“ zum Abschluß seines Studiums an der Universität Heidelberg einschrieb. Klausnitzer stellt Aspekte der Kontinuität und Diskontinuität in der Aufnahme der Forschungsprinzipien von Böckmann bei seinen ‚Schülern’ heraus und verweist am Beispiel von Walter Müller-Seidel darauf, daß sich dieser „Differenzierungsprozeß“ im Hinblick auf ‚die Schüler der Schüler’ weiter intensiviert (S. 1013f.).