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Walter Müller-Seidel: Rechtsdenken im literarischen Text. Deutsche Literatur von der Weimarer Klassik zur Weimarer Republik. Hg. von Gunter Reiss. De Gruyter, Berlin 2017. 224 Seiten, 99,95 Euro

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"Müller-Seidels Studie ist das unbestrittene Ereignis des Schiller-Jahres 2009." (Die Zeit)
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Tagung in München am 27./28. Juni 2018 zu Walter Müller-Seidels 100. Geburtstag

Die gegenwärtige Situation der Germanistik und ihre Vorgeschichte seit 1945

Gedenkveranstaltung zu Walter Müller-Seidels 100. Geburtstag

Bayerische Akademie der Wissenschaften, München, Alfons-Goppel-Straße 11,  am 27. und 28. Juni 2018

Die Tagung knüpft an vorangehende Veranstaltungen zu dem Thema an und gibt dem wissenschaftsgeschichtlichen Projekt neue Akzente und Impulse. Neben dem 100. Geburtstag Walter Müller-Seidels ist ein Anlass dazu der Rückblick nach einem halben Jahrhundert auf die Bedeutung des Jahres 1968 für die Geschichte der LMU und das Fachs Germanistik. Ihm ist eine Abendveranstaltung gewidmet, auf die zwei Vorträge am Nachmittag über Literatur, Wissenschaft und Politik vorbereiten. Weitere Beiträge und Gesprächsrunden befassen sich im Zusammenhang mit Müller-Seidels wissenschaftlicher Entwicklung mit der Geschichte der Germanistik seit 1945 und ihrer gegenwärtigen Situation. Dabei geht es besonders um die Beziehungen der Literatur und der Literaturwissenschaft zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen wie der Medizin und der Jurisprudenz, aber auch generell um die Entwicklung kulturwissenschaftlicher Interdisziplinarität.

 

PROGRAMM

(Stand 16.5.2018; Änderungen möglich)

27. Juni 2018

14.00 Begrüßung

Jan-Dirk Müller im Namen der Akademie, Friedrich Vollhardt im Namen der LMU München, Karl Richter im Namen der Schülerinnen und Schüler Walter Müller-Seidels

14.15 Einleitend: Ein Interview mit Walter Müller-Seidel aus dem Jahr 2003 über seine Leipziger Studienzeit 

14.30 Hans-Harald Müller und Myriam Isabell Richter (Hamburg): Wissenschaft als Lebensentwurf. Walter Müller-Seidels Anfänge

Pause

16.00 Karena Weduwen (Köln): Walter Müller-Seidel und die Germanistik nach 1945

17.00 Gert Sautermeister (Bremen): „Friedrich Schiller und die Politik“ – Zum historisch-gesellschaftlichen Ort und zur literarisch-politischen Aktualität des letzten Werkes von Walter Müller-Seidel

Pause

18.00 Matthias Politycki (Hamburg): Literatur und Politik nach 1968 und in der Gegenwart

Pause mit Imbiss

19.30 Germanistik um 1968 (nicht nur) in München: Dokumente, Erinnerungen und Diskussion

Einführung und Moderation: Jörg Schönert (Hamburg), Kurzbeiträge von Ulrich Dittmann (München), Hans-Harald Müller (Hamburg), Karl Richter (Saarbrücken) und andere Interessenten nach Voranmeldung bis zum 30. Mai; anschließend offene Diskussion

Ende: ca. 21 Uhr

28. Juni

9.30 Neue Buchveröffentlichungen aus dem Nachlass von Walter Müller-Seidel:

Rechtsdenken im literarischen Text. Deutsche Literatur von der Weimarer Klassik zur Weimarer Republik (Bericht des Herausgeber Gunter Reiß, Münster, und Gespräch)

Zur Geschichte humanen Denkens im wissenschaftlichen Zeitalter. Literatur und Medizin in Deutschland – von der Klassik zur Moderne (Bericht des Herausgebers Thomas Anz, Marburg, und Gespräch)

Pause

11.15 Anna Axtner-Borsutzky (München): Autobiographie als Wissenschaftsgeschichte. Zu einem Editionsprojekt aus dem Nachlass Walter Müller-Seidels

12.15 Gespräch: Möglichkeiten künftiger Veröffentlichungen aus dem Nachlass

12.30 Podiumsgespräch: Die gegenwärtige Situation der Germanistik im Feld der Wissensgeschichte und kulturwissenschaftlicher Interdisziplinarität

Moderation: Thomas Anz (Marburg), Gespräch mit Gabriele Brandstetter (Berlin), Christine Haug (München), Ulrike Steierwald (Lüneburg), Friedrich Vollhardt (München) und anderen Interessenten nach Voranmeldung bis zum 30. Mai; anschließend offene Diskussion

13.30 Gemeinsames Mittagessen

 

Konzept und Organisation

Prof. Dr. Thomas Anz, Prof. Dr. Karl Richter, Prof. Dr. Jörg Schönert, Prof. Dr. Friedrich Vollhardt – E-Mail: friedrich.vollhardt@germanistik.uni-muenchen.de

Kontakt

Sekretariat von Prof. Dr. Friedrich Vollhardt: Julia Röthinger, M.A.
Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Deutsche Philologie
Schellingstraße 3 // Rückgebäude (RG) // Raum 403
80799 München
Telefon: +49 (0) 89 / 2180 - 6740
julia.roethinger@germanistik.uni-muenchen.de