"Müller-Seidels Studie ist das unbestrittene Ereignis des Schiller-Jahres 2009." (Die Zeit)
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Willkommen auf der Website zu Walter Müller-Seidel

Diese von Schülerinnen und Schülern des Literaturwissenschaftlers Walter Müller-Seidel angeregte Website wurde im Juli 2011 eingerichtet. Anlass dazu war ein Symposium, das ein Tag nach dem 1. Juli 2011, an dem Walter Müller-Seidel 93 Jahre alt geworden wäre, zu seiner Erinnerung stattfand. Er ist am 27. November 2010 gestorben. Einige Nachrufe sind auf der Seite Materialien gesammelt

Symposium zur Erinnerung an Walter Müller-Seidel am 2. Juli 2011 (Dokumentation der Beiträge)

Treffen zur Erinnerungen an Walter Müller-Seidel am 6. Juli 2013 (Dokumentation der Beiträge)

Treffen zur Erinnerung an Walter Müller-Seidel am 5. Juli 2014 (Dokumentation der Beiträge)

Ankündigung eines Workshops:

Walter Müller-Seidels Forschungsprogramm im Spektrum der Fachgeschichte der Germanistik 1950-2010
Deutsches Literaturarchiv Marbach 8.-9. Juli 2016

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In der Zeitschrift "Geschichte der Germanistik" (2011, Heft 39/40, S. 110-111) haben Thomas Anz und Jörg Schönert das Profil dieser Website mit folgendem Beitrag vorgestellt:

Website ›Walter Müller-Seidel‹ zur personenbezogenen Fachgeschichte

Seit dem 75. Geburtstag von Walter Müller-Seidel im Jahr 1993 ist der Müller-Seidel-Kreis regelmäßig zu den runden Geburtstagen des Münchener Germanisten im Juli zusammengekommen, um das Gespräch mit ihm und den Austausch untereinander zu erhalten und neu zu beleben. Diesem Kreis gehören alle diejenigen an, die sich bei ihrer Promotion sowie in ihrer weiteren akademischen und beruflichen Entwicklung von Müller-Seidel in besonderer Weise gefördert sahen. Das Anschriftenverzeichnis umfasst etwa 50 Personen mit Adressen im In- und Ausland.

Im Jahr 2008 wurde vereinbart, dass diese Treffen jährlich stattfinden sollten, und im Juli 2010 die nächste Zusammenkunft für den 2. Juli 2011 geplant. Am 27. November 2010 starb Walter Müller-Seidel. Das vorgesehene Treffen des Kreises fand dennoch statt – zum Gedenken an den Verstorbenen in Form eines fachgeschichtlichen Symposions mit dem Titel Wissenschaftsgeschichte aus (auto-)biographischer Sicht. Im Anschluss an ein Projekt von Walter Müller-Seidel. In Distanz zu dominierenden Traditionen der Lebenserinnerungen von Wissenschaftlern sollte Müller-Seidels mit etlichen Veröffentlichungen vorbereitetes, doch unvollendetes Projekt Wissenschaftsgeschichte aus autobiographischer Sicht erschließen, um die eigene Lebensgeschichte mit Universitäts- und Zeitgeschichte zu verknüpfen (vgl. Geschichte der Germanistik 33/34, 2008, S. 81-100). An diesem Vorhaben orientierten sich in unterschiedlicher Weise die vierzehn Beiträge zu dem Münchener Symposion. Angeregt wurde dabei, die Referate (auch in weiter ausgearbeiteten Darstellungen) auf einer öffentlich zugänglichen Website zu publizieren.

Die Website http://www.walter-mueller-seidel.de befindet sich derzeit im Aufbau und versteht sich auch als Angebot, eine Sammlung von digitalisierten Dokumenten für eine offen-kooperative Darstellung der Lebensgeschichte von Walter Müller-Seidel im Zusammenhang von Fach- und Wissenschaftsgeschichte zu erstellen. Die Beiträge und Dokumente sind zum Teil zugangsgeschützt, um Maßgaben des Personen- und Urheberschutzes zu entsprechen. Fragen zur Konzeption der Website, zur Aufnahme von Beiträgen und Dokumenten sowie zum Zugang zu den geschützten Bereichen können an die Verfasser geschickt werden.

(Prof. Dr. Thomas Anz, Institut für Neuere deutsche Literatur, Wilhelm-Röpke-Str. 6a, 35039 Marburg/Lahn; E-Mail: anz@staff.uni-marburg.de; Prof. Dr. Jörg Schönert, Institut für Germanistik II der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 6, 20146 Hamburg; E-Mail: j.schoenert@uni-hamburg.de)